Elektroepilation
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Die Elektroepilation gilt als einzige Methode, Haare permanent zu entfernen. Dabei wird eine hauchdünne, sterile Sonde in den Haarkanal eingeführt und mit Wechsel- oder Gleichs ...

Die Elektroepilation gilt als einzige Methode, Haare permanent zu entfernen. Dabei wird eine hauchdünne, sterile Sonde in den Haarkanal eingeführt und mit Wechsel- oder Gleichstrom appliziert. Das Ergebnis: eine Verödung des Haarfollikels. Elektrologistin Doris Becker stellt die Methode vor und verrät 7 Dinge, die Sie als erfolgreiche Elektrologistin wissen sollten.

Der relativ geringe Bekanntheitsgrad der Elektroepilation führt dazu, dass viele Kunden erst über Umwegen, zur Elektroepilation finden. Geraten sie dann an eine kompetente Fachkraft, fällt die Entscheidung im Vergleich mit anderen Haarentfernungsmethoden eindeutig zugunsten des Verfahrens aus.

Gleichstrom & ­Wechselstrom

Die unterschiedlichen Vorgehensweisen und gerätespezifischen Einstellungsmöglichkeiten – ob Flash, Synchro, Multiplex, Multi Blend oder Sequential Blend, um nur einige zu nennen –  lassen sich alle auf die grundlegenden drei Methoden Elektrolyse, Thermolyse und Blend, bzw. auf die unterschiedliche Wirkungsweise von Wechselstrom (AC–alternating current) oder Gleichstrom (DC–direct current) zurückführen.

Unter dem Einfluss von Gleichstrom findet entlang der Sonde eine chemische Reaktion im Haarfollikel statt. Dabei wird aus dem Zellwasser und den Salzen der Haut eine Lauge gebildet, die sich im ganzen Follikel ausbreitet und das Gewebe zerstört. Wechselstrom hingegen erhitzt die Sonde und koaguliert das umliegende Gewebe.

Elektrolyse

Die Elektrolyse verwendet ausschließlich Gleichstrom. Sie wurde vor allem in den Anfängen der Elektroepilation verwendet, als es nur galvanischen Strom gab. Diese Methode ist heute bedeutungslos, da sie mit einer Bearbeitungszeit von mehreren Minuten pro Follikel sehr langwierig ist und für große Flächen daher nicht geeignet erscheint.

Thermolyse

Die Thermolyse arbeitet ausschließlich mit Wechselstrom und zerstört den Follikel, wie der Name schon sagt, thermisch durch Hitzeeinwirkung. Bei ausreichender Stromstärke benötigt dieser Vorgang nur Bruchteile von Sekunden. Elektrologisten in Deutschland, die großflächige Bereiche epilieren, bevorzugen die Thermolyse aufgrund der deutlich höheren Geschwindigkeit.

Die Thermolyse kann jedoch nachteilig sein z. B. bei deformierten Follikeln, wenn die relativ steife Sonde nicht den unteren Teil erreicht.

Blend-Methode

In solchen Situationen bietet die BlendMethode eine gute Lösung an. Der Name (blend = mischen) verweist darauf, dass hierbei eine Kombination von Gleichstrom und Wechselstrom zum Einsatz kommt. Wie bei der Elektrolyse ist der Gleichstrom für die Bildung der Lauge zuständig, die den großen Vorteil besitzt, sich im Follikel auszubreiten und mit ihrer zerstörerischen Wirkung auch den letzten Winkel erreicht. Der fein dosierte Wechselstrom erwärmt die Lauge, und beschleunigt damit den Vorgang, so dass nur noch wenige Sekunden für den einzelnen Follikel benötigt werden.

Von: Doris Becker

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